Das Wort zum vierten Quartal 2016 (Oktober – Dezember)

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Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Gemeinde,

da sitze ich an diesen Zeilen und freue mich an einer Septembersonne, die Dächer, Blätter und Wiesen in warmgelbes Licht taucht. Schöne, warme Tage wurden uns nochmals geschenkt; es tut einfach gut, Sonne und Licht zu tanken.

Nun heißt – ein Vorwort schreiben – oft auch, die Daten und Planungen für die kommenden Wochen für diesen Gemeindebrief zusammenzutragen. Und da treffen sich nun spätsommerliche Temperaturen mit warmen Gedanken über die Adventsund Weihnachtszeit! Irgendetwas sträubt sich in mir, im September an Weihnachten denken zu müssen. Mitten in diesem Sträuben stieß ich auf eine kleine Andacht von Wilhelm Busch (nicht der „Max und Moritz-Erfinder“, sondern der andere). Die hat mich so angesprochen, dass ich hier einen Teil wiedergeben möchte:

„Nun, ich habe es immer bedauert, dass man diese wundervolle (Weihnachts-) Geschichte nur einmal im Jahr anschaut. Und dann legt man sie zu den Akten, bis wieder Weihnachten wird. Diese Geschichte will ihre Botschaft aber jeden Tag in unser Herz rufen. Da sind also diese Windeln! Stellt euch nur einmal vor, sie würden durch irgendeinen Zufall wieder aufgefunden. Was würde geschehen? Man würde sie als wertvolle Reliquien in goldene Schreine fassen. Oder: Museen würden sie für riesige Summen ankaufen. Und dies alles, obwohl sie nur schlechte Leinentücher sind. Warum sind sie so wertvoll? Weil sie mit Jesus zusammen waren. So ist das: Durch Jesus bekommt alles einen anderen, neuen Wert.“

 

Ich wünsche Ihnen für die bevorstehenden Wochen, in denen fast schon traditionell wieder Hektik und Stress auftreten und manche hohen Erwartungen wieder aufeinander prallen diese Erinnerung:

Durch Jesus bekommt alles einen anderen, neuen Wert.

 

(Quelle: „Der Herr ist mein Licht und mein Heil“, Tägliche Andachten, 1984)

 

Herzlichst
Ihr/euer

 

Jürgen Kizler

Pastor der Evangelischen Christusgemeinde Schönenberg-Kbg.