Wort zum 1. Quartal 2019 (Feb-April)

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Liebe Leserinnen und Leser, liebe Gemeinde,

das Jahresmotto 2019 „Suche Frieden und jage ihm nach“ (Ps. 34,15) ist eine eindeutige Aufforderung, aktiv zu werden. Das Thema „Frieden“ ist auf unserem gesamten Globus ein Dauerbrenner. Der Verdacht liegt nahe, dass so viel von ihm geredet wird, weil wir ihn so sehr vermissen und er an allen Ecken und Enden fehlt. Wir sehnen uns nach Frieden und scheitern doch daran, ihn zu leben. Anspruch und Wirklichkeit klaffen da weit auseinander. Doch wo ist der Frieden zu suchen, wo können wir fündig werden? Eigentlich ist die Antwort ziemlich einfach: Frieden ist stets mit dem Namen Jesu Christi verbunden. Wir haben die Weihnachtsgeschichte noch im Ohr. Die Engel verkündeten den Hirten bei seiner Geburt „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden…“ Mit der Person Jesu kam der Friede praktisch zum Anfassen in unsere Welt.

Dabei bedeutet Frieden weit mehr als nur die Abwesenheit von Krieg oder Streit.

„Schalom“ ist die unverbrüchliche Hoffnung auf ein gerechtes und alle Feindschaft überwindendes Miteinander der gesamten Schöpfung. Doch Frieden zu leben, ist eine Überforderung, wenn wir dabei nur auf unsere eigenen Fähigkeiten sehen. Aber Gott selbst hat mit der Krippe und dem Kreuz seines Sohnes Jesus Christus die Basis für ein Leben in Frieden und Versöhnung mit Gott, mit uns selbst und mit unseren Mitmenschen geschaffen.

„Suche Frieden und jage ihm nach“ geht meines Erachtens nur mit Blickrichtung auf Jesus Christus. Vordergründig geht es da nicht unbedingt um die große Weltpolitik, sondern darum, „in unserer kleinen Welt“, dort wo unser Leben statt- findet, Frieden zu leben und auszubreiten. Dabei gilt: Je mehr göttlicher Friede in unserem eigenen Herzen präsent ist, desto mehr können wir durch unser Handeln und Sein in der Welt bewirken. Hierzu wünsche ich uns allen ein gutes Gelingen und Gottes Segen.

Ihre/eure

Ruth Krück

Mitglied der Ev. Christusgemeinde Schönenberg-Kübelberg