Wort zum 2. Quartal 2019 (Mai-Juli)

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Liebe Leserinnen und Leser, liebe Gemeinde,

durch eine Predigt von Jürgen Kizler (Pastor der Ev. Christusgemeinde, Anmerkung der Redaktion) bin ich vor einiger Zeit auf einen Vers aus dem Römerbrief aufmerksam geworden. Paulus schreibt dort: „Das eine aber wissen wir: Wer Gott liebt, dem dient alles, was geschieht, zum Guten…” (Röm. 8, 28). Dieser Vers hat mir direkt sehr gut gefallen. Er strahlt Paulus’ tiefen Glauben und seine Zuversicht auf Gott aus.

Durch eine lange Zeit von Krankheit hindurch habe ich mir sehnlichst gewünscht, dass Gott ein Wunder an mir tut. Ich konnte zu dieser Zeit nur schwer in Anspruch nehmen, dass alles, was passiert, also auch meine Krankheit, mir zum Guten dienen soll. Denn die erbetene Heilung trat nicht ein – zumindest nicht so schnell wie ich es mir gewünscht hatte. Im Rückblick kann ich erkennen, wie viel Gutes Gott jetzt schon aus dieser Situation hervorgebracht hat – für mich persönlich, aber auch für andere Menschen – und ich bin sicher, dass er das auch weiterhin tun wird. Oft ist eben unser erwünschter Weg nicht der, den Gott für uns vorbereitet hat.

Also wo auch immer du/Sie gerade stehst/stehen: GOTT IST GUT.

Und auch wenn wir durch eine Zeit von Schmerz, Trauer, Krankheit etc. gehen, wird ER alles zum Guten wenden – wir müssen ihm nur vertrauen. Ich finde es wunderbar, zu wissen, dass all meine Probleme und Sorgen in Gottes Hand liegen und er alles – auch wenn wir es vielleicht noch nicht sehen – zum Guten wenden wird.

Ihre/eure

Maren Sorg