Wort zum 2. Quartal 2020 (Mai-Juli)

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Liebe Leserinnen und Leser, liebe Gemeinde

kürzlich hat Jürgen Kizler, unser Pastor, mich auf WhatsApp angeschrieben: „Wie wär’s mit einem Gemeindebrief-Vorwort? Bräuchte es bis ca. 4. April“.

Ich glaube, es ist schon einige Jahre her, als er mich das erste Mal fragte und auch zwischendurch hat er mehrmals nachge­fragt. Eigentlich kann ich auch recht gut solche kurzen Texte verfassen. Aber je­des Mal habe ich mich davor gedrückt; nicht aus Bequemlichkeit, sondern im­mer, wenn ich mich daran machte, zu schreiben, hatte ich eine Blockade. Es ist mir einfach nichts eingefallen und sehr schnell zog es mich dann zu einer ande­ren Tätigkeit. Jetzt kommt der schon wie­der, lässt nicht locker. Ich habe ihm doch von meiner Schreibblockade erzählt. Okay, ich probier’s jetzt einfach. Nichts. Blockade! Und irgendwas in mir meldete sich zu Wort: „Hast du nicht etwas ver­gessen?“ „Hä, nö, wieso?“ Wenn ich ihm zusage und mir fällt wirklich nichts ein, muss er improvisieren. Das will ich ihm nicht antun, also sage ich lieber wieder ab. Doch da war so ein beklemmendes Gefühl in mir. Plötzlich meine spontane Entscheidung: Ich sage ihm zu. Gott wird mir helfen, die richtigen Worte zu finden. Ja, ich vertraue darauf, dass er mir die nötige Inspiration schenkt. Und wieder meldet sich jemand in mir zu Wort: „Sagst du ihm auch, dass du ihm vertraust?“ Da erst wendete ich mich im Gebet an den Herrn. Es reichte nicht, mich an den Computer zu setzen und zu hoffen, dass die eigenen Finger die rich­tigen Tasten finden. Doch als ich auf die Kraft des Herrn, unseren Gott, vertraute, spürte ich, ich schaffe das. Aber erst mit dem Gebet kamen die Worte in meinen Geist.

Sprüche 3,5 (Hoffnung für Alle): Verlass dich nicht auf deinen eigenen Verstand, sondern vertraue voll und ganz dem HERRN!

Wenn mir Gott selbst in diesen kleinen Dingen, einem Vorwort für den Gemein­debrief, hilft, wie sieht es denn mit un­seren alltäglichen Sorgen aus, mit dem was uns Tag für Tag beschäftigt? Aber lest selbst! Lukas 12, 22-30.


Herzlichst
Ihr/euer

Jürgen Theis

Freund der Evangelischen Christusgemeinde
Schönenberg-Kübelberg